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Hintergrund
Über
viele Jahrtausende entstand weltweit durch generationenlange Züchtungen
eine Vielzahl von Nutztierrassen, die bestens an die topographischen
und klimatischen Gegebenheiten angepasst und eng mit der jeweiligen
örtlichen Tradition und Kultur verbunden sind. Die
Industrialisierung der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten
führt zu einer zunehmenden Bedrohung dieser genetisch und
kulturhistorisch wertvollen Biodiversität. Jede Woche sterben
weltweit zwei Nutztierrassen aus. Schätzungen zufolge sind in den
letzten 100 Jahren weltweit schon 1000 Rassen verloren gegangen (Protecting
Animal Genetic Diversity for Food and Agriculture).
Dieses
Jahr
findet die erste internationale technische FAO-Konferenz
über tiergenetische Ressourcen statt. Hauptziel der Konferenz ist die Verabschiedung eines
Weltzustandberichts über die tiergenetischen Ressourcen und die
Festlegung einer weltweiten Strategie zur Erhaltung und
Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Nutztierrassen. Die
Konferenzteilnehmer werden sich aus über 160 Ländern
rekrutieren.
Konferenz
Flyer
Die
Schweiz hat sich als Gastgeberland zur Verfügung gestellt und
organisiert diese Konferenz zusammen mit der FAO (UNO-Organisation für
Ernährung und Landwirtschaft mit Sitz in Rom) vom 1. bis 7. September
2007 in Interlaken. Für
die Organisation seitens der Schweiz ist das Bundesamt für
Landwirtschaft zuständig.
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